MindUpload.art
Die Grafik besteht aus mehreren umrahmten Textfeldern und ganz oben einer groß gezeichneten Überschrift "MindUpload.art", unter der sich zwei horizontale geschweifte Klammern befinden. Die erste Klammer überspannt den Textteil "MindUpload" und führt mit einem Pfeil abwärts zu einem Feld mit dem Text "Was ist das?". Die zweite Klammer überspannt den Textteil ".art" und führt mit einem Pfeil abwärts zu einem Feld mit dem Text "Warum '.art' ?". Eine vertikale gestrichelte Linie trennt die gesamte Grafik mittig in eine linke und eine rechte Hälfte.
Vom Feld "Was ist das?" führt ein Pfeil zu einem großen ovalen Rahmen mit dem Text: "Ein Mind-Upload bezeichnet den hypothetischen Vorgang, ein bestehendes menschliches Bewusstsein in ein digitales System zu übertragen oder darin nachzubilden." Von diesem Oval führt links ein Pfeil abwärts zum Feld "Wollen wir das überhaupt?", von dem ein Pfeil zum Feld "Ja? Nein? Ist es freiwillig? Ist es sicher? Soll jede/r die Möglichkeit haben?" führt. Rechts führt vom großen ovalen Rahmen ein Pfeil zum Feld "Ist das überhaupt möglich?". Die Grafik ergänzt dazu die Frage "vollständig?". Von dort führt ein Pfeil abwärts zum Feld "Ist es dieselbe Person, oder eine Kopie, oder nur eine Simulation?".
Im rechten Bereich führt vom Feld mit dem Text "Warum '.art' ?" ein Pfeil zum Feld "State of the Art (Stand der Technik)" und ein zweiter Pfeil zum Feld "Art (Kunst), Design, Style (Styling) ...". Vom Feld "State of the Art" führt ein Pfeil zum Feld "Was bereits möglich ist ...". Von hier führt ein Pfeil, der durch den Hinweis "nur teilweise" unterbrochen ist, zu einem Oval mit dem Text "Gehirn scannen und als digitales Abbild aller Nervenzellen und Synapsen nachbauen".
Ein zweiter Pfad führt vom Feld "Was bereits möglich ist ..." abwärts zum Feld "digitale Spuren hinterlassen, die nach dem Tod fortbestehen". Darunter folgt ein Pfeil zum Feld "Fotos und Videos in der Cloud, Social-Media-Posts, Accounts und Blogs" und weiter zu einem weiteren Oval mit dem Text "einen KI-Avatar mit eigenen persönlichen Daten (Text, Audio, Video), Sprach- und Verhaltensmuster trainieren".
Vom Feld "Art (Kunst), Design, Style (Styling) ..." führt ein langer Pfeil am rechten Rand der Grafik weit abwärts zu einem großen ovalen Rahmen mit dem Text: "... Kunst und Design sind Hilfsmittel, um einfacher zu verstehen, was Bewusstsein ist, wie es funktioniert und zugleich Werkzeuge seiner Weltmodell-Struktur."
Die Grafik enthält zwei weitere Fragen zur Person, Nachbildung oder zum Avatar: Hat sie oder er dieselben Rechte und Pflichten wie zuvor? Und hat sie oder er echte Gefühle und Emotionen und ein 'Ich'?
Zur Frage nach echten Gefühlen, Emotionen und einem 'Ich' formuliert die Grafik die Antwort: "Ja, wenn das 'Ich' nach der gleichen Funktionsweise des menschlichen 'Ich' aufgebaut ist."
Akzeptieren wir, dass es sich um echte Gefühle, Emotionen und ein 'Ich' handelt? Hier gibt es dann zwei Antworten, beziehungsweise zwei ausgehende Pfeile: Nur, wenn Menschen die Funktionsweise des 'Ich' selber zuerst verstehen. Oder als zweite Antwort: Es gibt offenbar auch Menschen, die es akzeptieren, ohne Verstehen. Es genügt, wenn es sich so anfühlt, wie die echte Person. Ist es Verdrängung, oder Hoffnung auf später, wie beim Einfrieren?
Das Feld "Akzeptieren wir, dass es sich um echte Gefühle, Emotionen und ein 'Ich' handelt?" hat aber nicht nur die beiden ausgehenden Pfeile, sondern auch noch einen Input: "Verstehen als Voraussetzung von Akzeptanz", was wiederum Ausgangssignal ist, von "... Kunst und Design sind Hilfsmittel, um einfacher zu verstehen, was Bewusstsein ist, wie es funktioniert und zugleich Werkzeuge seiner Weltmodell-Struktur."